Billaryobama
Verfasst: 30.04.2008, 12:36
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,550642,00.html
Mir macht der Artikel nur wieder eines deutlich: Dass der Wähler im Wahlkampfzirkus (nicht nur amerikanischen Zuschnitts ?) keine echte Kontroverse will, kein Abweichen vom Mainstream,von vorgefertigten Meinungsbildern und kein Auftischen von unpopulären Volks- Wahr- oder Weisheiten die nicht mehrheitsfähig sind.
Bei allem Spektakel und Spektakulärem als auch im Dissenz bitte nur keine (Wähler-)Illusionen zerstören, nichts sagen oder tun was den ohnehin geschundenen Nerv bestimmter oder unbestimmter Gesellschaftsanteile strapazieren könnte und bitte auch nichts, was die gewohnte "Auseinandersetzung mit" und die sorgsam präparierten und eingebetteten "Befindlichkeiten über" sowie das filigrane Gleichgewicht medial-grossflächiger und gleichförmiger Befeuerung, als auch die darin präsentierten Heilligenbildchen aus dem erwünschten Trott werfen könnten.
Ein paar Schrammen dienen beim "richtigen" Kandiaten als authentisch wirkende Special Effects und beim "falschen" als Durchmarschbremse.
After all, the Show must go on.
Buisness as usual.
Keeping the fools blinded.
Immer noch nicht gecheckt, dass das die eigentliche Maxime politischer Wahlquerelen ist - über die man sich dann auf einschlägigen Diskussionsplattformen seitenlang in "demokratischer Meinungsfreiheit" (oder -feigheit?) auslassen darf ?
Kompliment. In Deutschland kommt lediglich etwas mehr professionell (oder deutsch) wirkende Griesgrämigkeit hinzu.
Obama ist als polarisierender afroamerikanischer Reibekäse mit Hoffnungsglorie zwischen demokratische und republikanische Weissbrotscheiben gesteckt worden (ähnlich wie Al Gore mit rührselig menschelndem Off-Kommentar seinerzeit- da konnte er sich ja später medienwirksam austoben)- netter Versuch - und schön choreografiertes Politballett um zu zeigen, dass auch vermeintlich "aufrechte" Aussenseiter im Vorfeld publikumswirksam mitplänkeln dürfen.
Präsident wird jemand anderes - sowieso - spätestens wenn die "Florida-Software" für Wahlmaschinen wieder aufgespielt wird.
Apropos: Wer war eigentlich auf den letzten Bilderberg-Treffen ?
McCain oder Billary Clinton ?
Mir macht der Artikel nur wieder eines deutlich: Dass der Wähler im Wahlkampfzirkus (nicht nur amerikanischen Zuschnitts ?) keine echte Kontroverse will, kein Abweichen vom Mainstream,von vorgefertigten Meinungsbildern und kein Auftischen von unpopulären Volks- Wahr- oder Weisheiten die nicht mehrheitsfähig sind.
Bei allem Spektakel und Spektakulärem als auch im Dissenz bitte nur keine (Wähler-)Illusionen zerstören, nichts sagen oder tun was den ohnehin geschundenen Nerv bestimmter oder unbestimmter Gesellschaftsanteile strapazieren könnte und bitte auch nichts, was die gewohnte "Auseinandersetzung mit" und die sorgsam präparierten und eingebetteten "Befindlichkeiten über" sowie das filigrane Gleichgewicht medial-grossflächiger und gleichförmiger Befeuerung, als auch die darin präsentierten Heilligenbildchen aus dem erwünschten Trott werfen könnten.
Ein paar Schrammen dienen beim "richtigen" Kandiaten als authentisch wirkende Special Effects und beim "falschen" als Durchmarschbremse.
After all, the Show must go on.
Buisness as usual.
Keeping the fools blinded.
Immer noch nicht gecheckt, dass das die eigentliche Maxime politischer Wahlquerelen ist - über die man sich dann auf einschlägigen Diskussionsplattformen seitenlang in "demokratischer Meinungsfreiheit" (oder -feigheit?) auslassen darf ?
Kompliment. In Deutschland kommt lediglich etwas mehr professionell (oder deutsch) wirkende Griesgrämigkeit hinzu.
Obama ist als polarisierender afroamerikanischer Reibekäse mit Hoffnungsglorie zwischen demokratische und republikanische Weissbrotscheiben gesteckt worden (ähnlich wie Al Gore mit rührselig menschelndem Off-Kommentar seinerzeit- da konnte er sich ja später medienwirksam austoben)- netter Versuch - und schön choreografiertes Politballett um zu zeigen, dass auch vermeintlich "aufrechte" Aussenseiter im Vorfeld publikumswirksam mitplänkeln dürfen.
Präsident wird jemand anderes - sowieso - spätestens wenn die "Florida-Software" für Wahlmaschinen wieder aufgespielt wird.
Apropos: Wer war eigentlich auf den letzten Bilderberg-Treffen ?
McCain oder Billary Clinton ?