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TV- Hotlist

Verfasst: 07.05.2007, 00:52
von Andre23
Hab ja kein TV (und das ist auch gut so)- >>>DVD und ab und an bei Freunden in die Glotze starren.

Meine TV-Hotlist (Dauerbrenner & Aktuelles):

Thriller/Mystery

Lost - unglaublich gut gemachte Mystery/Abenteuerserie mit Tiefgang -
Akte-X des 21.Jahrhunderts.
Normalerweise würde man einer Geschichte um die Überlebenden
eines Fugzeugabsturzes irgendwo auf einer geheimnisvollen
Südseeinselnicht viel abgewinnen können - Lost schreibt
das Genre neu :)


AkteX - Die wohl erste echte Mystery-Serie mit Kultstatus überhaupt.
(Von Outer Limits und Twillight Zone mal abgesehen)
Der eingewobene Plot um Regierungs-und Alienverschwörung
sorgte für Nervenkitzel pur und anstatt die Serie bis zum Quoten
Exitus zu strapazieren verlegte man sich gegen Ende und nach
kurzem Durchhänger dank veränd. Besetzung, auf Humor und
Selbstironie ohne den Thrill zu vernachlässigen.


Outer Limits - Lief ebenfalls in der Akte X Ära gut an und glänzt mit einigen tollen Sci-Fi und Mystery Episoden.


Sci-Fi



Battlestar Galactica (2003) - Düster, beklemmend, hart,und ebenfalls super durchdacht, spielt mit Realitäten, mischt Sci-Fi und Gegenwart, hat mit dem Original nur Titel und Rahmenhandlung gemein - ist eigentlich so wie ichs mir als Teenager gewünscht hätte.(Original ist ja eher Trash).
Zusammen mit Lost das hochkarätigste was sich z.Z. im Seriendschungel finden lässt.

Taken - Das Beste was ich zum Thema UFOs/Ausserirdische bislang (im TV) gesehen habe. 4400 greift das ja inhaltlich auf (inkl. Hauptdarsteller)konnte mich aber nicht so fesseln (hab aber seinerzeit nur die ersten 2-3 Folgen gesehen).

Babylon Five - Die episch angelegte Geschichte um die intergalaktische Raumstation Babylon 5 setzte sich zu Beginn der Neunziger recht deutlich von vergleichbarer TV-Ware ab und setzte neue Massstäbe die erst 10 Jahre später mit z.B. BSG2003 wieder aufgegriffen wurden. Gute Charakterzeichnungen und tiefgründelnde Story :)

Star Trek - TOS, TNG, DS9, Voyager, Enterprise - war mal meine Lieblingsserie wobei oft die Nebendarsteller zu den heimliche Stars wurden
(z.b.Scotty in TOS, Data in TNG, Der Holodoktor u. Seven of Nine in Voyager wobei bei letzterer klar war, dass man über die erotischen Phantasien der männlichen Zuschauer noch Quote holen wollte :D).
Letztlich hat sich der Handlungsmix aus Sternenförderiertem mit politisch korrektem Anstrich, Space Opera, Weltraumkriegen, Waltons im Weltraum(Voyager) + Griff in die Kuriositätenkiste für mich totgelaufen. Persönliche Highlights waren eigentlich immer die düsteren Episoden um Invasoren und dunkle Bedrohungen sowie einige sehr innovative und humorvolle Episoden (DS9, TNG, Voyager, Enterprise). Speziell DS9 tat sich in einigen Folgen (dank Avery Brooks/Cisco ?) auch gern mal aktuellen, gesellschaftskritischen Bezügen zur Gegenwart bzw. jüngeren Geschichte hervor.Auch wenn zum Schluss mit Enterprise noch einmal versucht wurde das ST Universum zu renovieren, ist mein Interesse erlahmt - nicht zuletzt wegen aktueller Produktionen die einfach vielschichtiger und packender inszeniert werden.
Dennoch Lob an Gene Roddenberry u. seine Nachfolger. Speziell in den reaktionären Sechzigern musste man schon couragiert sein um sich für Toleranz, Völkerverständigung und innovatives Denken einzusetzen und das Konzept ging nicht nur auf, sondern wurde über 40 Jahre auch erfolgreich beibehalten.

Stargate SG1 und Spin-Offs - Nach Roland Emmerichs Stargate dessen
historisch-mythologischer Ansatz mir gut gefiel, aus dem man aber viel mehr hätte machen können sprang die Serie gekonnt in die Bresche. Ähnlich wie bei Startrek wurden mir die immer gleichen Geschichten um Götteraliens, flachsendem Colonel und stoischem Aliendeserteur dann doch zu stereotyp und langweillig. Stargate:Atlantis bringt da auch nicht allzuviel neue Farbe rein.

Satire/Comedy

Monk - Wenn man die Neurosen und Phobien ertragen kann einfach saulustig

Stromberg - Satirisch, Zynisch, tut echt weh - voll ausm Leben wie es schlimmer nicht sein kann

Die Simpsons- auch nach 17 Staffeln immer noch brilliant - besser verarscht habe ich den American Way of Life noch nicht gesehen.
Und das mittlerweile eingefleischte Synchronsprecherteam macht einen super Job (bye,bye Elisabeth Volkmann+).

Futurama - wer die englische Originalfassung gesehen hat, musste von der deutschen Synchronisation enttäuscht sein. Speziell Bender kam auf deutsch viel zu zahm rüber und Zap Brannigan zu steif. Den Amis war Futurama wohl zu wenig amerikanisch oder vielleicht auch zu intelligent :D
...Schade.

Scrubs, die Anfänger. Schräg und irgendwie anarchisch.Leichte Unterhaltung.

Malcolm mittendrin - Spitzencomedy, frech, subversiv, anarchisch, die zumindest in den ersten drei Staffeln zu totaler Hochform aufläuft.
Nach langer Pause mal wieder gesehen und vor Lachen am Boden gelegen.
Eine Folge der neuesten Staffel begutachtet- gefiel mir nicht besonders, vielleicht auch weil die früheren Rotzlöffel der ersten Staffeln allmählich erwachsen werden/sind.

Monty Pythons Flying Circus - wer wird das internationale Dorftrotteltreffen, Waidmänner die gern Mädchen ganz wie so wie der Papa sein wollen oder "for now something completely different" wohl je vergessen ? Kult schlechthin :D

Action

GSG9 - nehme ich von der Liste wieder aus. Nach drei, vier Folgen die zumindest einen vielversprechenden Auftakt hätten bilden können, geht das Ganze in ein doch recht uninspiriertes , irgendwie gekünsteltes deutsches Äkschn Fernsehen im Privatsendeformat über.
War ja eigentlich auch zu erwarten.

Band of Brothers - Sehr gut und aufwändig gemachte Miniserie über eine US-Fallschirmjägerkompanie die über der Normandie abgesprungen ist und bis Kriegsende begleitet wird.
Von Tom Hanks u. Spielberg produziert und anscheinend von "Private James Ryan" inspiriert- kommt ohne den üblichen Ami-Patrioten-Pathos der Bush-Ära aus.
Hart und authentisch in Kinoqualität...soltte jeder mal gesehen haben der mit Zinsoldaten o.ä. Kriegsszenarien nachstellt und von Ruhm und Ehre träumt oder hightech-begeistert an einen "sauberen" Krieg glaubt.

Sonstiges/Kultiges

The Shield - Bislang nur 2 Folgen gesehen - die hatten es aber in sich !

CSI Vegas - Technik-Schnickschnack ist 'n bisschen lala aber gute Stories und Grissom ist einfach cool.

Life on Mars - Englische Serie in der ein Cop sich nach Unfall plötzlich in den Siebzigern wiederfindet. Ganz eigenwillige Atmosphäre , englisch eben- mit Nachdenklichkeit, viel Ironie und einem Schuss Nostalgie und Mystery inszeniert Muss ständig an "Die Profis" und anderes Zeugs aus den Siebzigern und die Siebziger überhaupt denken wenn ich das sehe - toll eingefangen.

24 - habe ich keinen Einstieg gefunden bislang- wegen Trashsender RTL 2 damals, furchtbar.

Verfasst: 07.05.2007, 00:52
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