Als Subversion bezeichnet man eine Tätigkeit im Verborgenen, deren Ziel der Umsturz einer bestehenden Ordnung durch Unterwanderung und Untergrabung ist.
Wo genau ist das Problem? Ist doch nichts als eine "Faunapedia".
Ich finde daran nichts verwerflich, solche Projekte sind immer gut. Hoffentlich erweist sie sich auch als brauchbar - das wird der entscheidende Punkt. Mehr als das was in der Fachliteratur an Arten gelistet ist wird sich dort auch nicht finden, die Qualität der Beiträge müsste von Fachleuten moderiert werden.
Alles eine Frage der Umsetzung.
Viel mehr nervt mich eigentlich die ständige Panikmache, das wir nicht alle Arten dokumentieren könnten bevor welche davon aussterben und das wir möglicherweise auch noch daran schuld wären.
Mal abgesehen davon, das 95% davon redundante Formen von Insekten sind, die sich für jede noch so kleine biologische Nische körperlich (also genetisch) anpassen müssen, weil ihre Körper nicht genug Platz und Komplexität bieten um verschiedene Nischen gleichzeitig zu besetzen (wie z.B. so gut wie alle größeren Tiere), die nächsten 4,5% wohl irgendwelche Tiefseebewohner sind und zu deren Beobachtung einfach die technischen Mittel fehlen, was bleibt denn dan noch übrig? Ein paar Zufallsfunde, und der Mensch maßt sich natürlich an unbedingt alles wissen zu müssen. Ach herrje, wo man keine Probleme hat macht man sich welche.
Naja, so als Turbo-Enzyklopädie für zwischendurch oder grobe Infos isses brauchbar. So wie Wikipedia. Wobei Wikipedia bei wissenschaftlichen Texten, also Wikis zu Mathematik, Physik, usw, wirklich sehr gut ist - EOL könnte also auch relativ gut werden.