Klar, man muss ja nicht gleich selber ein Rad bauen. Kostet ja auch viel Zeit und nerven. Bei mir wars natürlich auch der finanzielle Anreiz. Normalerweise ist selber bauen teurer wenn man die Komponenten gegenrechnet aber ich mach hier ja "aus Scheisse Gold" und ich hab ja auch am bauen selbst Spaß.
Selber warten ist aber sehr löblich

Ich finds gut wenn man sich selbst zu helfen weiß. Meine "Werkstatt" ist noch lange nicht komplett aber man kauft sich halt die Sachen die man so brauch. Ich glaub die Grundaustattung wäre: Alles zum Reifen flicken (Reifenheber, Flickzeug, ne gute Standpumpe daheim - aber wirklich was teureres denn meine Billigpumpe hat sich gerade verabschiedet nach nichtmal einem Jahr, Talkum - das Zeug was auf Gummihandschuhen manchmal drauf ist, ein weißes Pulver das Gummi geschmeidig macht und sozusagen das "Schmiermittel" zwischen Reifen und Schlauch ist, damit sie gegeneinander beweglich sind, kostet n € im Baumarkt), ein Satz Inbus-Schlüssel (die L-förmigen, sind die universalsten), ein Satz Maulschlüssel (falls du irgendwo am Rad Teile hast die Maulschlüssel benötigen, ansonsten kannste dir die sparen). Hmm was brauch man denn noch. Du hast ne Nabenschaltung, richtig? Da fällt schonmal einiges an Werkzeug weg. Viel mehr brauch man für die übliche Wartung eigentlich nicht. Wenn du mal in ein-zwei Jahren (je nach Einsatz im Dreckswetter) die Züge und Zughüllen austauschst brauchst du noch einen guten Saitenschneider oder ne gute Kneifzange um die Zughüllen auf die richtige Länge zu bringen (die sind verdammt hart im Nehmen wenn man sich durchschneiden möchte). Eine Tube Lagerfett für die Schrauben/Sattelstütze (wer gut schmiert der gut fährt), niemals ohne Fett irgendwelche Schrauben einbauen! Außer die Bremszugbefestigung

Joa mehr fällt mir grad net ein. Kannst aber auch gerne mal nachfragen wenns wo klemmt.