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BeitragVerfasst: 31.07.2007, 23:19 
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Kein Problem elegolo .

Ich hatte gestern prompt drauf reagiert, aber im Nachhinein wurde mir klar, dass ich in mich meiner Antwort einmal mehr habe treiben lassen und im Grunde nochmal wiederkäue was eigentlich schon längst gesagt wurde.

Den Post habe ich gesichert und wieder rausgenommen....ausnahmsweise.

Eigentlich weiss ich ebensowenig wohin uns der selbstgestrickte rote Faden führen wird.....ein bisschen wie Hänsel und Gretel :D. Und wir schleichen um das Knusperhäuschen um die Hexe zu erwischen lol.
Spannende Reise.....


Nur ist mein Engagement momentan gedämpft und ich bin grad allgemein auf Rückzug und Vermeidung aus. Böser Junge ich.Auch in meinem Leben gibt es noch jede Menge störendes Hintergrundrauschen, das phasenweise einfach nur nervt und lähmt.....:evil:
Mir fehlen frische klare Bilder, der richtige innere Impuls, der die Sicht auf den nächsten Schritt erhellt...sozusagen :roll:



......wenns mal wieder länger dauert........ein bisschen Lachen ?

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"Alter, wo leben wir eigentlich? Das Haus gehört gnadenlos niedergerissen."


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Verfasst: 31.07.2007, 23:19 


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BeitragVerfasst: 01.08.2007, 12:14 
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Hinsichtlich neuer Bilder hatte ich vor ein parr Tagen wieder einen beeindruckenden Traum:

Ich stand da so und vor mir lag das perfekte freie Land. Alles war prima. Keine Fragen, keine Bedürfnisse. Das Land und alles war im frieden perfekt und maximal frei.

Dann habe ich angefangen darüber nach zu denken was man jetzt mit dem Land machen soll. Was für Gesetze man aufstellen sollte wenn noch mehr Menschen kommen. Wie man alles organisieren sollte usw...

Jeder dieser Gedanken war eigentlich total vernünftig. Man muss ja planen und vorausdenken.

Jeder dieser Gedanken verursachte um mich herum jedoch kleine Wirbel und Turbulenzen wie bei einem Gegenstand der durchs Wasser fährt. Sie nahmen im Verhältnis zu meinen Gedanken zu und jeder Strudel fühlte sich an wie ein Problem. Und dahin war der Friede.

Hat wohl was vom Sündenfall.
Was ist denn da die Massage? Mach dir keinen Kopf? Keine Gedanken keine Probleme? Habe da nichts zu essen gesehen.
Anzufangen Gemuese anzubauen wenn man Hunger hat ist ein bisschen spät.
Aber es scheint ein Unterschied zu bestehen ob man Gemüse anbaut oder sich sich ein Kopf darum macht. Dann braucht man sich keinen Kopf darum zu machen sondern man tut es einfach. Ganz von selbst und natürlich. Weil man es will. Aus einem inneren Bedürfnis heraus.

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mein leben ist wie die aneinanderreihung von ereignissen. aber die kreativen elemente sind wie ein rezept das man nicht aufschreiben kann.


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BeitragVerfasst: 01.08.2007, 17:23 
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Zitat:
Auch in meinem Leben gibt es noch jede Menge störendes Hintergrundrauschen, das phasenweise einfach nur nervt und lähmt.....



Zitat:
Jeder dieser Gedanken verursachte um mich herum jedoch kleine Wirbel und Turbulenzen wie bei einem Gegenstand der durchs Wasser fährt. Sie nahmen im Verhältnis zu meinen Gedanken zu und jeder Strudel fühlte sich an wie ein Problem. Und dahin war der Friede.



Perfekte Antwort, schönes Bild.... ich vergesse es nur immer wieder :).


Danke !

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BeitragVerfasst: 01.08.2007, 20:25 
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Hallo aki,

träumst du das wirklich oder denkst du dir das aus?

Und haben die Wirbel letztlich den Traum verwirbelt oder konntest du die Klarheit des Bildes (zurück er-)halten?

Jedenfalls klasse!

Gruß,
elegolo

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???


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BeitragVerfasst: 02.08.2007, 15:07 
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Zitat:
träumst du das wirklich oder denkst du dir das aus?



Macht das einen Unterschied ausser in der Bewertung desjenigen der träumt oder denkt ?

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BeitragVerfasst: 03.08.2007, 03:14 
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Ja es macht auch die Bewertung der Geschichte aus (und die des Autors ist ja auhc nicht gerade unwichtig?!).
Denkt er sich es aus, sind sie sinnlose Geschichten die "Erkenntnisse" widerkäuen über die wir uns schon irgendwie im Klaren sind. Wozu dann auch das theatralische Trara?
Geträumt ist es eine ganz andere Sache, ein Erlebnis das eben nicht bewusst geformt wurde. Ein großer Unterschied, vor allem für den Autor selbst.

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"Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein."
Kurt Tucholsky, 1921
Journalist und Schriftsteller (1890-1935)


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BeitragVerfasst: 03.08.2007, 13:18 
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Zitat:
die Bewertung der Geschichte (und die des Autors)



Zitat:
sinnlose Geschichten



Zitat:
Wozu das theatralische Trara?



Spyder, für jemanden der gern die Verwendung nüchterner Fakten und (wissenschaftliche) Objektivität favorisiert und rationale Distanz wahren möchte reagierst du überraschend emotional und bewertend und lässt nur selten die Gelegenheit aus die Perspektive deines Gegenübers mit kleinen aber wohlgesetzten Seitenhieben herabzuwürdigen - vermeidest gleichzeitig aber die direkte Konfrontation indem du dich auf äussere Formalismen zurückziehst bzw. dahinter versteckst.



Keine Sorge ich bin nicht böse oder angepisst - ich finde die Widersprüchlichkeit darin nur irgendwie amüsant.

Woher kommt diese bewertende Aggressivität ?


Was bekämpfst du eigentlich und warum ?



Ich bin mir durchaus im Klaren darüber inwiefern Autor und Gechichte, traumhaftes Erleben und Erdachtes eingeordnet und zum Gegenstand von Bewertungsmaßstäben werden können. Danach habe ich aber nicht gefragt sondern vorsätzlich eine andere Perspektive eingenommen um das Element der Bewertung im Sinne eines antrainierten Reflexes selbst zu hinterfragen.

Was ist mir persönlich wichtig ?
Die Bewertung (und Be-oder Aburteilung) eines Ereignisses aufgrund persönlicher Vorlieben und Abneigungen oder die Qualität der zum Ausdruck gebrachten Inhalte an sich, ohne Bezug und Bewertung auf Herkunft, Ansehen und (Non-)Konformität des Autors, seiner Hintergrundgeschichte und dementsprechend dem Wert seiner veräusserten Persönlichkeit ?

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Zuletzt geändert von Andre23 am 03.08.2007, 13:46, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 03.08.2007, 13:29 
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Ich glaube du interpretierst möglicherweise etwas zu viel in meine Wortwahl hinein. Dein Ziel 'die Bewertung' als reflexhafte Aktion zu hinterfragen hat aber durchaus geklappt und ich habe darüber nachgedacht und danach meine Antwort formuliert. Es spiegelt durchaus wieder was ich dazu denke, leider hab ich in letzter Zeit das Gefühl zunehmend schlechter das was ich denke adäquat in Worte zu fassen.

Zitat:
Was ist mir persönlich wichtig ?
Die Bewertung (und Be-oder Aburteilung) eines Ereignisses aufgrund persönlicher Vorlieben und Abneigungen oder die Qualität der zum Ausdruck gebrachten Inhalte an sich, ohne Bezug und Bewertung auf Herkunft, Ansehen und (Non-)Konformität des Autors, seiner Hintergrundgeschichte und dementsprechend dem Wert seiner veräusserten Persönlichkeit ?


Wieso stellst du ein Fragezeichen hinten an?
Da das Ganze ein sehr persönliches Ereignis ist und meiner Meinung nach schon was mit dem Autor zu tun hat, kann man diesen nicht ausblenden. Für mich ist es schon wichtig den Autor in wenigstens einigen Aspekte zu kennen um für mich klarzustellen, wie ich die Geschichte bewerten soll. Aber ich bin ziemlich überzeugt, dass ich das auf einer anderen Ebene tue als die übliche Bewertung nach Äußerlichkeiten (Neger aus Afrika, keine Bildung > Quatsch mit Soße was er sagt ;) etwas überspitzt um klarzumachen was ich meine).

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BeitragVerfasst: 03.08.2007, 13:48 
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Hab ich wirklich geträumt.

Der Unterschied zwischen dem geträumten und ob man es sich nur ausdenkt oder ergrübelt besteht wohl nur für den der es geträumt hat den der hat es erlebt.

Träume haben ein bisschen was von erinnern.

Es scheint dabei mehr um einen bestimmtes "Gefühl" oder dergleichen zu gehen das man verlohren hat und das man in solchen träumen wiederfindet.

Leider neige ich aber auch immer wieder dazu genau das dann zu vernachlässigen und mehr auf den "philosophischen" Gehalt eines Traumes ab zu fahren.

Ich halte es auch gut für möglich das Träume ehr persönlicher Natur sind.
Ein Buch kaufe ich mir nach dem Thema das mich grade interessiert und lese es mir durch und es weckt in mir Gefühle für die ich mich grade interessiere oder die ich grade gerne hätte. Ein Traum weckt Gefühle mit denen ich mich grade an der Stelle in mein(en) Leben beschäftigen sollte.
Also sowas wie eine Buchempfehlung von was weis ich woher. Immer noch vertrauenerweckender als eine Buch Empfehlung von Amazon.

Die Wirbel waren auch weniger Optisch als wie ein Gefühl. Irgendwie eine Mischung aus Optisch um mich herum und das Gefühl von Problemen. Aber mehr das Gefühl von Problemen an sich als wie ein bestimmtes.

Wenn du mit deiner Frage meinst wie viel Fantasie ich dann nachher noch von mir dazu packe ist eine schwere Frage. Wenn ich aus einem Traum aufwache fängt ein Traum an aus meinem Gedächtnis zu entweichen. Ich versuche ihn dann sofort auf zu schreiben (was nicht immer einfach ist da ich lieber weiterschlafen möchte da ich meist noch müde bin und deswegen lieber viel vergesse damit ich nicht so viel schreiben muss). Beim schreiben kommen dann allerdings meist einige Erinnerungen wieder die ich ohne drüber nachzudenken mit aufschreibe (jetzt wo ich eh schon so gut wie wach bin). Also ich versuche schon nach bestem wissen und gewissen mir zu liebe nichts dazu zu dichten. Kann aber durchaus sein das mir Fantasie, Logick, oder Gefühle hier und da einen streich spielen. Mansche Träume mag ich auch lieber gleich wieder vergessen weil sie mein Selbstbild ankratzen. Bereue ich dann aber meist (Was mich aber nicht davon abhält es wieder zu tun. Aber ist schon besser geworden).

Zitat:
Denkt er sich es aus, sind sie sinnlose Geschichten die "Erkenntnisse" widerkäuen über die wir uns schon irgendwie im Klaren sind.


Naja, ich hatte auch schon hilfreiche Erkenntnisse wenn ich mich so richtig in Erklärungen verwickelt habe die ich mehr oder weniger wiederkäue und dann hinten was raus kommt wo ich gar nicht mit gerechnet habe :) Andererseits war das was hinten raus kam oft auch nur gequirlte Kake. Bei einem Traum hatte ich bis jetzt noch nicht das Gefühl das unrat bei raus kam. Höchstens das Gefühl das ich absolut nicht verstanden habe was der Traum sollte und die bitte mal klip und klar zu sagen was jetzt sache ist. Ne Karte wo einfach drauf steht was zu tun ist. So wie beim Risiko spiel "Vernichten sie dir roten Armeen" oder so. Träume scheinen da aber anderer Meinung zu sein.

Zitat:
Macht das einen Unterschied ausser in der Bewertung desjenigen der träumt oder denkt ?


Für den, den ich das erzähle wohl nicht. Entweder es spricht bei ihm was an oder nicht. Das hängt vielleicht dann nur davon ab wie sehr ich mit dem "Gefühl" des Traumes verbunden bin wenn ich es erzähle. Also mit welcher Leidenschaft, Liebe, Angst, Wut, Ruhe, Frieden, Verwirrung des Traumes ich dabei bin. Und das ist einer der Großen Unterschiede zur modernen Wissenschaft.

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BeitragVerfasst: 03.08.2007, 14:09 
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Zitat:
Ich glaube du interpretierst möglicherweise etwas zu viel in meine Wortwahl hinein



Soso........ist das jetzt auch ein "bedingter Reflex" ?Also.....


Zitat:
...rationale Distanz wahren




Zitat:
Wieso stellst du ein Fragezeichen hinten an?


Weil ich keine endgültige, alles erklärende Antwort auf diese Fragen erwarte ausser den Prozess des in-Frage-stellens selbst aufrechtzuerhalten um zu ganz neuen Ansätzen in der Betrachtung der Welt und meinerselbst zu gelangen. Ansonsten nähme ich mir selbst die Möglichkeit kreativ,aufmerksam und möglichst unvoreingenommen in Umgang und Haltung zu bleiben.
Ich sollte vielleicht nochmal erwähnen, dass mir nichts daran liegt über Glaubenssätze zu streiten sondern meinen Perspektive zu erweitern um als Mensch zu wachsen (habe ich das schon gesagt ? :D)

Die Antwort (oder ein abschliessendes Urteil, wenn es für dich garnicht anders gehen sollte) kannst du aus meiner Perspektive nur dir selbst geben (fällen).

Achja nicht vergessen, Andre: Es bereitet mir natürlich auch viel Freude mich mit euch(Spyder und elegolo) auszutauschen. :idea:

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BeitragVerfasst: 03.08.2007, 14:19 
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ups, da habt ihr ja schon wieder weiter geschrieben während ich meine Antwort verfasst habe.

Naja der Autor von etwas geschrieben spielt bei mir auch schon eine Rolle.
Wenn Merkel zu mir sagt: "Zahlt eure Steuern" denke ich da nicht so lange drüber nach als wenn in einem Buch steht das Jesus gesagt haben soll "zahlt eure Steuern".
Erlaube mir aber trotzdem meine ganz eigene Meinung zum Thema Steuern.

Zum Thema Wissenschaft möchte ich auch noch gerne meinen Senf dazu geben.

Die Moderne Wissenschaft wird heute so gut wie ausschließlich von der Industrie bezahlt. Ihre Methoden, Ziele und Interessen vertreten also die Industrie.

Das reicht ja eigentlich schon. Meine Interessen liegen bestimmt woanders.
Benutze aber trotzdem ein Taschenrechner wenn ich ausrechnen will ob die qm zahl im Mietvertrag und die tatsächlichen qm übereinstimmen.

Selbst ein guter Verstand kann erkennen wo seine Grenzen liegen und wenn er darüber nicht beleidigt ist kann er immer noch sehr hilfreich sein.

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BeitragVerfasst: 03.08.2007, 14:26 
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Zitat:
Für den, den ich das erzähle wohl nicht. Entweder es spricht bei ihm was an oder nicht. Das hängt vielleicht dann nur davon ab wie sehr ich mit dem "Gefühl" des Traumes verbunden bin wenn ich es erzähle. Also mit welcher Leidenschaft, Liebe, Angst, Wut, Ruhe, Frieden, Verwirrung des Traumes ich dabei bin.


Und genau das zählt genauso für die innere Befindlichkeit des EMPFÄNGERS, bei der Wahrnehmung und Interpretation deiner Beschreibung/Erzählung egal ob Traum- oder Wachbewusstsein und ob ihm dies nun bewusst ist oder nicht.

Ich persönlich würde ja gern unsere Traumbeschreibungen noch etwas ausweiten ich komme damit aber hier nicht so recht voran, da das eines der Haupt-Themenbereiche im Parallel Perception Forum ist. Und das Übersetzen
meiner Accounts ist immer so mühsam - faul wie ich bin *seufz. ;)[/quote]

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BeitragVerfasst: 03.08.2007, 21:30 
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Ganz schon fetzig, die Kommunikation!

Erst mal meinen Dank an aki für deine wirklich ausführliche Schilderung dessen, was für dich die Träume sind und wie du sie erinnerst. Meine versinken fast immer im Vergessen und nur ganz selten, wenn ein Traum mich so beeindruckt, dass ich ihn gerne (er-)halten möchte, uns selbst dann verwischen die Einzelheiten im Laufe der Zeit und es bleibt eben genau die Spur des Gefühls oder der Gefühle übrig, die mich so (positiv) beeindruckt haben.

Deshalb war es für mich schon wichtig, zu wissen, ob deine Träume wirklich solche sind oder eben Fantasiertes, Erdachtes und ich finde durchaus, dass das eine Rolle spielt, Andre, denn ich halte es zumindest nicht für sicher, dass Träume "nur" Erfindungen unseres Unbewussten sind, um unsere inneren Spannungen (auf-)zu-lösen, a la Freud, auch wenn dieser Ansatz schon vielen psychisch Kranken geholfen haben mag. Und ich bin vor allem auch - neben den Inhalten der träume an deren Zustandekommen interessiert.

Euren Fechtereien, Andre und Spyder kann ich nicht so ganz folgen - wie schon mal gesagt, es fällt mir immer schwer, zwischen den Zeilen zu lesen, aber irgendwie scheinst du, Andre, auf andere - mich eingeschlossen
- irgendwie provozierend zu wirken, was aber eigentlich gut ist, weil es die Kommunikation kräftig pfeffert! Also Weiter so!

_________________
???


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BeitragVerfasst: 05.08.2007, 11:08 
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Ich habe gute Erfahrungen gemacht Träume immer gleich nach dem Aufstehen aufzuschreiben. Immer scheint da eine wichtige Rolle zu spielen. Auch das man sich mit den Träumen auch wirklich beschäftigt.
Die Träume (oder was auch immer) scheinen darauf zu bestehen das man sie "ernst" nimmt. Also im sinne von "da habe ich mir die mühe gemacht und der hört gar nicht zu". Das hatte damals großen Einfluss auf mein Traum leben und auch darauf wie gut ich mich erinnern konnte.

Hatte auch Vitamin B6 (oder war es B12?) in größeren Mengen zu mir genommen weil das in irgend einem Buch so stand. Da hatte ich allerdings keine Veränderung gemerkt.

Zitat:
Träume "nur" Erfindungen unseres Unbewussten sind, um unsere inneren Spannungen (auf-)zu-lösen, a la Freud,


Glaube ja um das "Unbewusste" (Ich ersparr mir mal im Wiki nachzuschauen) kommt man nicht drumrum. Bisschen so als ob da die Wolken liegen die die klare Sicht versperren. Wenn man es Unbewustes nennen will so scheints ein weiteren zugang (zu was auch immer) zu haben als die Wissenschaft ihm zu gesteht. Da tendiere ich dann schon mehr zu Jung als wie zu Freund. Auch wenn ich gestehen muss das Jung immer so Kompliziert schreibt das ich ihm in weiten Teilen nicht mehr folgen mag. Auch sein Lexikon der Symbole halte ich für etwas daneben. Versucht halt wieder sowas allgemein wissenschaftlich gültiges daraus zu machen.
Denke ja auch das die persönlichen Träume erstmal sehr viel wichtiger für einen sind als die "global philosophischen Offenbarungen" mit denen man mich hin und wieder zu ködern versucht :)

Zitat:
Und ich bin vor allem auch - neben den Inhalten der träume an deren Zustandekommen interessiert.


Das dacht ich mir :D

Glaube aber das wie ist gar nicht so wichtig.
Stell dir vor du frägst mich was und ich gebe mir mühe dir das zu erklären und du machst dann nichts weiter als dich mit der Art meiner Sprachen, der Grammatik, Komma Stellung, Satzfluss, Dialekt, die darauf schließende Herrkunft usw. zu beschäftigen aber das was ich gesagt habe weniger Beachtung schenkst.

Nicht das ich dir das unterstellen möchte...
Oder doch mach ich einfach mal (mit deiner Erlaubnis natürlich) und schaue was passiert.

Ich glaube im besten falle stellt man sich mit solchen versuchen ein Intellektuelles Bein.
So wie der Bauer der seinen Ertrag steigern möchte. Er bekommt was über die Zusammensetzung des Boden heraus und erfindet Kunstdünger. Dadurch verlieren die Pflanzen ihre abwehr kräfte und er erfindet Pestizide. Und plötzlich hat er mehr Schaden angerichtet als wie er eigentlich wollte.

Weiste ein bisschen was ich meine?

Also bei mir besteht die Gefahr immer wieder. Ich versuche das ganze in eine erklärbare nachvollziehbare Sache zu pressen und nehme mir und den Träumen damit einen großen Teil von notweniger Freiheit weg die das Leben einfach braucht um sich gut in alle möglichen Richtungen entwickeln zu können (prima das ich mich daran wieder erinnere).
Das macht mich auf ne art immer blinder zu sehen was grad passiert und schränkt meinen Handlungsspielraum ein. Merk ich dann meist noch nicht mal mehr.
Motivationen dafür sind bei mir meist:
Steigerung des Ertrages.
Aufbau einer trügerischen Sicherheit.
Andrer Leute damit beeindrucken.
Mit Wissenschaftlern darüber reden können.

Vielleicht gehts dir ja um was anderes?

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BeitragVerfasst: 05.08.2007, 17:48 
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Hallo aki,

alle Achtung, gute Selbstbeobachtung (und Fremdbeobachtung)!

Ich meine, dass deine Träume - so beeindruckend und interessant sie auch sind - nur für dich selbst wirklich wichtig und bedeutend sind. Jeder muss seine eigenen Träume erfahren.

Deshalb natürlich mein vordringliches Interessea am "wie". Aber bitte ohne Rezepturen, Kunstdünger oder Pestizide. (So einem kleinen Chemo-Dope zur Steigerung der Erinnerungsfähigkeit wäre ich allerdings nicht abgeneigt :).)
Rezepte gibt es in den Forum, z.B. zum luziden Träumen, genügend und insofern ist das nun doch nicht wirklich das "wie", das ich suche. Deine Schilderungen sind für mich viel authentischer und damit auch wirksamer als solche verallgemeinerten Einführungen oder Übungsanweisungen.

Würde mich jedenfalls freuen, ab und zu mal wieder einen Traum von dir hier zu finden.


Gruß,
elegolo

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