15.08.2007, 13:55
15.08.2007, 13:55
15.08.2007, 14:52
15.08.2007, 17:25
elegolo hat geschrieben:Und was die Unterdrückung von Überzeugungen angeht: Wenn diese Überzeugungen dazu führen, dass ein ganzes Volk sich einem Wahnsinn wie im Dritten Reich dem Nationalsozialismus hin gibt, so wäre die dogmatische Libralität in solch einem Fall doch ernsthaft in Zweifel zu ziehen.
15.08.2007, 18:52
16.08.2007, 11:14
[/center]
16.08.2007, 13:21
16.08.2007, 14:22
16.08.2007, 16:39
19.03.2008, 02:19
Lord Bertrand Russell, einer der wichtigsten Betreiber der geistigen Manipulation der breiten Bevölkerung, nahm kein Blatt vor den Mund. In seinem 1951 erschienenen Buch Der Einfluß der Wissenschaft auf die Gesellschaft schrieb er: „Physiologie und Psychologie legen den Grund für wissenschaftliche Methoden, die noch auf ihre Entwicklung warten. Zwei große Männer, Pawlow und Freud, haben die Grundlagen geschaffen. Die Auffassung, es gebe irgendeinen wesentlichen Konflikt zwischen den beiden, lasse ich nicht gelten — aber welche Struktur man auf ihren Grundlagen aufbauen wird, ist noch zweifelhaft. Meiner Meinung nach wird die Massenpsychologie von überragender Politischer Bedeutung sein ... Ihre Bedeutung ist durch den Fortschritt der modernen Propagandamethoden erheblich gewachsen. Von diesen ist das, was man ,Erziehung’ nennt, das einflußreichste. Die Religion spielt eine Rolle, wenn auch eine abnehmende; die Presse, das Kino, und das Radio spielen eine wachsende Rolle ... Es ist zu hoffen, daß in einiger Zeit jeder jeden von allem überzeugen kann, wenn er sich den Patienten im jungen Alter greifen kann und vom Staat Geld und Ausrüstung erhält.“
Weiter heißt es dort: „In dieser Frage wird man große Fortschritte machen, wenn sie von Wissenschaftlern in einer wissenschaftlichen Diktatur aufgegriffen wird... Die Sozialpsychologen der Zukunft werden über Schulklassen verfügen, an denen sie verschiedene Methoden ausprobieren, um die unverrückbare Überzeugung zu verankern, der Schnee sei schwarz. Man wird bald bei verschiedenen Erkenntnissen anlangen. Erstens, daß der Einfluß des Elternhauses hinderlich ist. Zweitens, daß man wenig erreichen kann, wenn die Indoktrination nicht vor dem zehnten Lebensjahr einsetzt. Drittens, daß in Musik gesetzte Verse, die oft wiederholt werden, sehr wirksam sind. Viertens, daß man die Meinung, der Schnee sei weiß, als morbiden Ausdruck
einer exzentrischen Weltsicht hinstellen muß. Aber ich greife vorweg. Es bleibt den zukünftigen Wissenschaftlern vorbehalten, diese Maximen zu präzisieren und zu entdecken, wieviel genau es pro Kopf kostet, Kinder glauben zu machen, daß Schnee schwarz sei, und wie viel weniger es kostet, sie glauben zu machen, er sei dunkelgrau.“
…
„Diese Wissenschaft wird zwar eifrig erforscht werden, sie wird aber strikt auf die regierende Klasse beschränkt sein. Der allgemeinen Bevölkerung wird es nicht erlaubt sein zu wissen, wie ihre Überzeugungen erzeugt wurden. Wenn die Technik perfektioniert wurde, wird jede Regierung, die eine Generation lang für die Erziehung verantwortlich ist, in der Lage sein, ihre Untertanen sicher zu kontrollieren, ohne daß dazu Armeen oder Polizisten nötig sind.“
…
Russell hatte sich zu dem Zeitpunkt bereits jahrzehntelang mit dem Gedanken einer wissenschaftlichen Diktatur auseinandergesetzt. In seinem Buch The Scientific Outlook aus dem Jahr 1931 widmete er dem Thema „Erziehung in einer wissenschaftlichen Gesellschaft“ ein ganzes Kapitel der unterschiedlichen Erziehung „gewöhnlicher Menschen“ und Kindern der "künftigen Herrenschicht“: „Von den gewöhnlichen Menschen wird man erwarten, daß sie fügsam, fleißig, pünktlich, geistig weniger interessiert und zufrieden sind. Von diesen Eigenschaften wird die Zufriedenheit wahrscheinlich als die wichtigste gelten. Um sie hervorzurufen, wird man sämtliche Forschungen der Psychoanalyse, des Behaviorismus und der Biochemie heranziehen.“ Für die Kinder, die auserwählt sind, der wissenschaftlichen Herrenschicht anzugehören, sollte die Erziehung ganz anders aussehen: „Mit der einen Ausnahme der Loyalität gegenüber dem Weltstaat und ihrer eigenen Ordnung wird man die Mitglieder der herrschenden Klasse ermutigen, abenteuerlustig zu sein und viel Initiative zu zeigen. Man wird erkennen, daß es ihre Aufgabe ist, die wissenschaftlichen Methoden zu verbessern und die untergeordneten Arbeiter mit dem Mittel immer wieder neuer Vergnügungen zufriedenzustellen.“
Allerdings fügt Russell an dieser Stelle einen starken Vorbehalt hinzu: „In den seltenen Fällen, in denen ein Junge oder Mädchen nach dem Zeitpunkt, an dem normalerweise der gesellschaftliche Status festgelegt wird, so merkliche Fähigkeiten aufweist, daß das Kind intellektuell mit den Herrschern gleichsteht, wird eine schwierige Situation entstehen, die ernsthafte Überlegung erfordert. Wenn der betreffende Jugendliche bereit ist, mit seinen früheren Gefährten zu brechen und sich von ganzem Herzen mit den Herrschenden zusammenzutun, könnte man ihn nach angemessenen Tests befördern, aber wenn er bedauerlicherweise irgendeine Solidarität mit seinen früheren Gefährten zeigt, werden die Herrschenden widerstrebend zu dem Schluß kommen, daß man
mit ihm nicht anders verfahren kann, als ihn in die Todeskammer zu schicken, bevor seine undisziplinierte Intelligenz Zeit hatte, Revolten zu schüren. Dies wird für die Herrschenden eine schmerzliche Pflicht sein, aber ich denke, sie werden sich ihr nicht entziehen.“
DAS spiegelt Russels wahre Meinung wieder! Er hat damit vor über einem Jahrhundert die geistige Grundlage der heutigen, bereits überall sichtbaren gesellschaftlichen Verkommenheit gelegt. Russell ist der wahre Fanatiker hier, auch wenn er sich den Anstrich des Liberalismus gibt. Der Liberalismus ist ohnehin nicht das, was man darüber in der Schule oder auf ARTE „lernt“. Der Liberalismus ist ein philosophisches Konstrukt, dass freie Entfaltung für jedermann propagiert, in Wirklichkeit sollen aber damit die breiten Massen in die Dekadenz hinabgeführt werden, um sie leichter beherrschen zu können.
20.03.2008, 19:09
24.03.2008, 03:26
28.03.2008, 19:34
28.03.2008, 20:48
Spyder hat geschrieben:elegolo hat geschrieben:Und was die Unterdrückung von Überzeugungen angeht: Wenn diese Überzeugungen dazu führen, dass ein ganzes Volk sich einem Wahnsinn wie im Dritten Reich dem Nationalsozialismus hin gibt, so wäre die dogmatische Libralität in solch einem Fall doch ernsthaft in Zweifel zu ziehen.
So einfach ist das nicht, wie ich finde. In Deutschland kann man geradezu von Glück reden, dass die Nazis damals so weit gekommen sind und so viel Gewalt und Verderben verbreiten konnten bis sie besiegt wurden. In anderen Ländern wo die Rechten sich nie "ausleben" konnten haben diese oft mehr Anhänger und Einfluss. Man schaue nur mal rüber nach Frankreich.
...
28.03.2008, 21:42
29.03.2008, 17:51
Bei iphpbb3.com bekommen Sie ein kostenloses Forum mit vielen tollen Extras
Forum kostenlos einrichten - Hot Topics - Tags
Beliebteste Themen: Internet, PC, Erde, TV, Kino
Impressum | Datenschutz